RX Bandits entstanden in den späten 90er Jahren aus der Ska-Punk-Szene von Orange County als eine Band, die nicht davor zurückschreckte, sich zu entwickeln. Unter der Leitung von Matt Embrees ambitioniertem Songwriting baute das Ensemble schnell einen Ruf auf, musikalische Risiken einzugehen und ihre Arbeit mit lyrischem Inhalt zu füllen. Was anfangs eine fünfköpfige Ska-Formation war, entwickelte sich zu etwas Komplexerem und Fortschrittlichem – schließlich wuchs die Band auf sechs Mitglieder an und verlor allmählich die Ska-Elemente zugunsten dunklerer, experimentellerer Sounds.
Gegründet 1995 als Pharmaceutical Bandits veröffentlichte das Ensemble ihr Debütalbum 1997, bevor sie sich ein Jahr später in RX Bandits umbenannten. Sie tourten mit Goldfinger, Reel Big Fish und New Found Glory und spielten auf Warped Tour, während sie durch Club-Auftritte eine treue Fangemeinde aufbauten. Anfang der 2000er Jahre hatte sich die Bandbesetzung stark verändert, und mit Alben wie Progression und Resignation bewegten sie sich in schwerere, introspektivere Gefilde – sie vermischten Reggae, Post-Hardcore und Embrees zunehmend politisches Songwriting. Nach der Veröffentlichung von Mandala im Jahr 2009 und der Ankündigung einer Pause 2011 trafen sie sich erneut, um ein Cover-EP aufzunehmen und schließlich 2014 als Vierer zu veröffentlichen, um Gemini, Her Majesty aufzunehmen, was zeigte, dass ihr Appetit auf Neuerfindung ungebrochen blieb.